
wieder Geschichte: die norddeutsche im zeitfahren.
Am Samstag war es mal wieder so weit, am ersten Maiwochenende kommt vor der Norddeutschen im Einer Straße traditionell immer die Meisterschaft der vier Nordverbände Hamburg, Schleswig-Holstein, Bremen und MeckPomm für Räder mit Aerolenker und Bekloppte wie mich, denen das auch noch Spaß macht. Zum dritten Mal ging es dazu nach Tasdorf bei Neumünster und […]

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Eigentlich war der Plan, mit einem neuen TT-Bike da aufzukreuzen und kräftig anzugeben, aber weil die Dinger immer noch höllisch kompliziert im Aufbau sind und dann bei mir inzwischen wirklich nichts mehr serienmäßig ist, steht das gute Stück hier noch in der Werkstatt und glänzt vor sich hin und das gute alte P5 kam wieder zum Einsatz.
Bei der zweiten Zielwende dachte ich noch, es bleibt unter 40 Minuten und irgendwie war mir da noch nicht klar, wie ich eigentlich gerade nach hinten losging. Denn ein paar Sekunden später kamen mir schon die 30 und 60 Sekunden hinter mir gestarteten Banausen mit Messer zwischen den Zähnen entgegen und als erst wieder dieser Hoops und dann noch Leif Johannsen an mir vorbeiflogen und ich aussah wie beim Parken, da war mir klar, dass es heute eher keinen Blumentopf zu gewinnen gab. Bei den Watt haben da inzwischen nämlich auch wieder so 20 bis 30 gefehlt. Keine Ahnung, wo die wieder waren.
Durchgezogen mit einem letzten Aufdrehen die letzten paar Kilometer habe ich dann aber doch, im Ziel gab es wieder den üblichen Brüllhusten. Das ist bei mir immer ein Qualitätsmerkmal für die punktgenaue Ausbelastung – und für viele Zuschauer befremdlich. Das mit unter 40 Minuten habe ich zwar nicht, aber dann drei andere Granaten geschafft. Zur Ergebnisliste geht es hier ab Seite 18. Glückwunsch an alle, die mich den Tag im Sack hatten!
Etwas doof habe ich dann beim Zurückgeben vom Transponder doch geguckt, als es hieß, ich sei wieder Hamburger Meister geworden. Die Medaille und das Bild mit mir in der Mitte nehme ich natürlich immer gern mit.
Auf dem Nachhauseweg wurde ich dann noch auf der Reeperbahn rausgeworfen und war im Brewdog mit meinem alten Kumpel Hein Mück, ein paar Double IPAs verhaften. Zumindest das war morgens nämlich auch schon genau so der Plan gewesen.
So, und zum Abschluss jetzt noch die Werbung:
Kollege Hoops fuhr nämlich wie inzwischen immer mehr von euch mit meinen Enterhaken für den Aerolenker und Griptape an den Extensions, die er kurz vorher bei mir gekauft hatte. Er meinte sowas wie dass ich mich wohl schön in den Hintern beißen würde, wenn er mich damit verblasen würde. Recht hat er gehabt. Ein spannendes Geschäftsmodell ist dieser derbaranski.shop für Schnellfahrzeug für mich inzwischen aber trotzdem.
Next up neben ein paar Trainingszeitfahren ist jetzt am 8. Juni in Svendborg in Dänemark das UCI-Qualifikationsrennen für die Zeitfahr-WM in Alborg im August. Also die WM der Masters. Gern mit mehr Watt und vermutlich auf dem neuen Bock.



