
the real meal revolution. Really?
Wenn es darum geht, wann wer was am besten isst, wird es nicht nur bei Sportlern schnell haarig. Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Ernährung bei vielen Leuten das ersetzt hat, was früher mal die Religion war, ungefähr so: „Ich habe Recht und alles was du erzählst ist dummes Zeug. Deswegen haue ich dir […]

Datum
Lesezeit
Kategorie
Archiv
|
Wenn es darum geht, wann wer was am besten isst, wird es nicht nur bei Sportlern schnell haarig. Ich habe manchmal das Gefühl, dass die Ernährung bei vielen Leuten das ersetzt hat, was früher mal die Religion war, ungefähr so: „Ich habe Recht und alles was du erzählst ist dummes Zeug. Deswegen haue ich dir jetzt die Rübe ab.“ Weil sich hier im Blog ab und zu mal was zu diesem Thema findet, vorab was Grundsätzliches zu mir: auch ich bin seit Jahren ein großer Fan einer Diät und zwar der see-food-Diät. Und die geht so: I see food – I eat it.
Wenn es aber ums Umfeld Training und Wettkampf dreht, dann lohnt sich schon ein bisschen Tuning. Statt sich hierbei aber auf irgendwas festzulegen, habe ich für mich herausgefunden, dass es viel entscheidender ist, wann man was ist. Etwas konkreter bedeutet das für mich, dass es Phasen, Tage oder sogar Tageszeiten gibt, wo ich mehr oder weniger von etwas esse. Über die Jahre hat sich bei mir z.B. bewährt, Kohlenhydrate zeitweise wegzulassen. Etwa bei leichten bis moderaten Trainingseinheiten. Oder als Steigerung abends, wenn morgens eine Nüchternfahrt ansteht. Damit man hiermit nicht immer nur bei Quark mit Nüssen oder Spiegelei landet, war ein bisschen Kreativität gefragt. Und das brachte mich zum Buch von Tim Noakes aus Südafrika THE REAL MEAL REVOLUTION. Ich habe mir das vor Jahren mal per Internet bestellt. Noakes verfolgt den Ansatz, dass das Hauptübel vieler Zivilisationsleiden wie Übergewicht und etwa Diabetes die Ernährung mit Kohlenhydraten ist. Warum ich euch diese Buch dennoch ans Herz legen möchte: Es ist prall gefüllt mit Rezepten, von denen ihr evtl. noch nie was gehört habt. Der berüchtige Fatshake stammt übrigens auch von ihm. Durch den Ursprung in Südafrika schmeißt er einfach alle Kulturen in einen Kochtopf und guckt was rauskommt. Bebildert ist das Buch denn auch wie der reinste Foodporno. Und so ganz uninteressant finde ich seine Argumentation nicht. Man muss halt gucken, wie weit man da mit ihm konform geht und wo es vielleicht doch nur sagen wir mal halbgar ist. Mittlerweile gibt es davon auch eine deutschsprachige Version, sowie eine eigene Website zu dem Thema: https://realmealrevolution.com/ . Checkt die ruhig mal aus! Die Bilder stammen wie so oft übrigens wieder von www.fotorika.de. Danke dafür! #therealmealrevolution #timnoakes #nocarb #lowcarb #sportsfood #fatfree |



