
Recap zum Wasserstadt Bike Einzelzeitfahren 2022
Hier ist er noch schnell, der Blog zum Zeitfahren am vergangenen Sonntag in Hannover, am #timetrialtuesday. Beinahe bildbefreit, weil ich mich damit beim Fahren immer so ungeschickt anstelle. Hut ab an dieser Stelle alle einhändigen Insta-Selfie-Weltmeister. Wobei, eventuell hat das mit dem Tempo und/oder der Aero-Position auch was damit zu tun (also #getaero). Dann hat […]

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Ansonsten war das wieder ein extrem rundes Ding mit der 30-Kilometer-Runde durch das schöne Hannover und sein welliges Hinterland. Die war nämlich zwei Tage vollgesperrt wegen des gleichnamigen Triathlons und sowas gibt es in Deutschland soviel ich weiß wenig bis gar nicht mehr für Zeitfahrer. Die Alternative sind immer mehr diese erbärmlichen Wendepunktstrecken, weil der Amtmann nichts anderes mehr freigibt. Nächster Leidtragender dieser Strategie ist übrigens Frieder Uflacker Ende des Monats in Göttingen , dann aber immerhin mit Vollsperrung.
Hannover hat wieder gerockt, es war Bombenwetter und man konnte gut was auf den Asphalt braten. So schnell wie 2019 war ich dieses Jahr leider nicht, was nur zum Teil an der Baustelle gelegen haben wird, die auf dem letzten Kilometer ein Ausweichen bei Vollkaracho auf den Radweg erforderlich machte. Da mussten ja aber alle durch. Auch die Plätze zwei und drei aus den Nachwuchsklassen vom HRC Hannover, von denen mir einer am Vortag noch sowas zurief wie der erste Platz sei aber schon vergeben oder so. Na ja, die jungen Leute halt. Aber eure Trikots sind schick, weiß ist echt immer toll, wenn es neu ist.
Wo wir beim Thema Rockmusik sind: Eine Marotte von mir ist immer, dass ich während eines Zeitfahrens immer einen Ohrwurm dabei habe, der kommt immer ganz spontan und gern auch mal mit Lokalkolorit. Sonntag war das was von den Scorpions aus – eben – Hannover. Und zwar „Wind of Change“.
So, für mich geht es jetzt wieder zurück ins Training für die Staffel in Roth. Eventuell sehen wir uns da? Dazu noch eine Sache: Mir ist aufgefallen, dass mir einige von euch mit einer Portion zu viel Ehrfurcht begegnen. Ich freue mich ja, dass ihr das hier alle lest und toll bis witzig findet und mein Buch offenbar auch bei den meisten von euch gut ankommt. Aber ich fühle mich selbst auf solchen Events nach wie als eine kleine Wurst wie alle anderen auch. Wenn ihr wüsstet, wie nervös ich vor jedem Start bin, dann würdet ihr das vermutlich nicht glauben. Und nein, ich beiße nicht. Außer vielleicht ich habe schon Kopfhörer drin und sitze auf der Rolle beim Einfahren. Also traut euch hallo zu sagen. Oder von mir aus auch, dass ihr dieses Mal aber gewinnt und nicht ich. Ich würde mich freuen.



