
Lange lebe der KOTL!
Samstag war es mal wieder soweit, rund um den Attersee im Salzkammergut wurde der „King of the Lake“ gesucht. Mittlerweile ist das mein Lieblingsrennen, mal unabhängig davon, dass ich das letztes Jahr gewonnen habe und mich ein Jahr lang Freunde und Kollegen als den KOTL ansprechen mussten. Wer zur 2018er und untrennbar damit verbunden auch […]

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Ganz kurz zusammengefasst geht es da auf etwas mehr als 47 Kilometern mit 280 Höhenmetern einmal rund um den See, und zwar auf der vollgesperrten Uferstraße. Die letzten drei Jahr herrschten dazu immer noch herrkiche spätsommerliche Bedingungen. Ach so, und die Gegend um den Attersee ist auch ohne Rad eine schöne, das kommt ja bei lauter Sport oft etwas zu kurz. Dazu kommt eine so klasse Organisation seitens der Buam und Madln von den Atterbikern um Obmann Erwin Mayer, die es so auch selten gibt, vor allem nicht auf Vereinsbasis. Hier passt von vorne bis hinten einfach alles. Nicht ohne Grund war das Rennen dieses Jahr innerhalb von vier Stunden ausverkauft. Und zwar mit über 1.200 Teilnehmern inklusive der österreichischen Radbundesliga. Das ist dann europaweit das größte Zeitfahren wie sie sagen. Und außer mir waren gerade dieses Jahr jede Menge anderer Heißdüsen spitz wie Lumpi, dort einen rauszuhauen und sich die Krone zu holen.
Meine Zeit hat nicht mal zum Podium in meiner Altersklasse gereicht, gesamt bin ich Siebter geworden. Das hatte ich lange nicht mehr und am Anfang habe ich dann auch erstmal doof aus der Wäsche geguckt. In das hingehaltene Mikro habe ich dann auch sowas reingeblubbert wie dass ich total unzufrieden bin, weil ich ja eigentlich gewinnen wollte. Das gute am Zeitfahren ist ja aber, dass man da die Karten auf den Tisch legen muss und entweder wird es was oder eben nicht. In der Hinsicht war das eine Stunde Vollgas ohne wirklich zufriedenstellendes Outcome für mich. Wer mag, hier geht es zu den Ergebnissen.
Aber dank Live-Signal vom Kameramotorrad konnte man im Ziel auf der Großbildleinwand mal miterleben, wie lang mein Sabberfaden bei sowas werden kann. Mein Kumpel Jan meinte, das sah beeindruckend aus.
So, und das war es für den geneigten Leser jetzt auch mit Wettkampfberichten, weil ich mache den Sack für 2019 jetzt zu. Eigentlich wollte ich kommendes Wochenende noch zum Monsterzeitfahren in Almere, aber das habe ich jetzt geknickt. Das war wieder eine lange Saison und neben Training und Wettkampf haben mir die langen Roadtrips dieses Jahr einfach die Schuhe ausgezogen. Wenn ihr Glück habt, lege ich aber 2020 nochmal ein Jahr nach.
Hier geht es noch zu ein paar Impressionen vom Attersee beim Sonnenaufgang:



