
das Schaltwerk als Tuningmaßnahme am Zeitfahrrad
Wie viele von euch schon erkannt haben, fahre ich ein Di2 Schaltwerk mit einem Käfig von CeramicSpeed. Die Idee ist, den Verlust durch Reibung im Kettenstrang zu reduzieren. Ob die tatsächliche Wattersparnis nun die 2,4 Watt aufwärts sind, wie vom Hersteller aus Dänemark angegeben, ist natürlich schwer zu messen. Auf jeden Fall dreht sich der […]

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Wie viele von euch schon erkannt haben, fahre ich ein Di2 Schaltwerk mit einem Käfig von CeramicSpeed. Die Idee ist, den Verlust durch Reibung im Kettenstrang zu reduzieren. Ob die tatsächliche Wattersparnis nun die 2,4 Watt aufwärts sind, wie vom Hersteller aus Dänemark angegeben, ist natürlich schwer zu messen. Auf jeden Fall dreht sich der Antrieb hiermit eine ganze Ecke leichter und länger als in der Originalversion, ohne Einbußen in der Schaltperformance der Di2. Und auch nach zwei Jahren im Einsatz laufen die beschichteten Keramiklager butterweich. Wie bei den Kettenblättern ist neben den speziellen Lagern der große Radius der Schaltrollen von 17 statt elf Zähne hierfür verantwortlich. Das Umrüsten braucht ein bisschen Fingerspitzengefühl, ist aber eigentlich ganz einfach. Hierbei kann man auch die Vorspannung des Schaltwerks einstellen. Ich habe dabei die Variante mit wenig Spannung gewählt. Abgeworfen wurde die Kette trotzdem noch nicht. Ich höre euch förmlich murren und ihr habt natürlich Recht: Der Preis ist ohne Frage saftig. Wenn aber alles andere schon getunt ist und ihr nicht mehr wisst, wohin mit der ganzen Energie, dann ist das Teil eine Überlegung wert. Für den Kopf mindestens genauso viel wie für das Rad. Was ich euch auf jeden Fall garantieren kann: man wird ständig drauf angesprochen, ob das Ding wirklich sein muss. Von dem Geld kann man schließlich auch einen Winter zum Spinning gehen. Aber das bringt vermutlich weniger. Kleiner Bonus: die filigranen farbig eloxierten Schaltrollen drängen eine saubere Kette regelrecht auf.



