
die richtige ventilverlängerung
Kleine aber feine Details sind die Ventilverlängerungen. Meist sind die Hochprofilfelgen nämlich zu tief für das eigentliche Ventil des Schlauchs. Beim Schlauch solltet ihr auch drauf achten, dass manche Ventile nicht rausschraubbar sind. Und es gibt unterschiedliche Gewinde für aufzuschraubende Verlängerungen. Zudem gibt es verschiedene Typen von Aufsätzen. Entweder schraubt ihr auf den Sclaverandschaft eine […]

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Kleine aber feine Details sind die Ventilverlängerungen. Meist sind die Hochprofilfelgen nämlich zu tief für das eigentliche Ventil des Schlauchs. Beim Schlauch solltet ihr auch drauf achten, dass manche Ventile nicht rausschraubbar sind. Und es gibt unterschiedliche Gewinde für aufzuschraubende Verlängerungen. Zudem gibt es verschiedene Typen von Aufsätzen. Entweder schraubt ihr auf den Sclaverandschaft eine Verlängerung auf, die oben offen ist. Oder ihr dreht vorher den Sclaverandeinsatz aus dem Ventilschaft, verlängert diesen mit einer kleinen Röhre und schraubt anschließend den Einsatz wieder in diese. Auf den ersten Blick eigentlich egal, welche Version ihr nehmt, oder? Auch hier steckt der Teufel aber im Detail und grinst euch in den unmöglichsten Momenten kackfrech an. Bei Variante Eins kann es nämlich passieren, dass sich das Sclaverandventil in der Verlängerung durch den hohen Druck beim Aufpumpen wieder zudreht. Das merkt man dann meist kurz vorm Start, wenn nochmal schnell nachgepumpt werden soll. Das dann mit zittrigen Fingern zu fixen, ist nur was für Adrenalinjunkies. Ganz großes Kino war das früher mit Schlauchreifen, die musste man dann nämlich immer komplett runterreißen, um überhaupt an diese Stelle zu kommen. Wenn ihr also diese Aufsätze verwendet, dreht vorher das Ventil mit einer kleinen Zange soweit auf, dass sich der kleine Aufsatz auf der Gewindestange nicht mehr dreht. Das Ventil ist damit immer offen für Luft von draußen. Hierbei aber Achtung: nach fest kommt ab. Diese Aufsätze haben auch den Nachteil, dass sie die Pumpengummis schnell ausleiern und mit Luftdruckprüfern wie dem Airmax Pro von Schwalbe nicht funktionieren. Aus diesen Gründen fahre ich immer die Version, wo der Ventilschaft so verlängert wird, dass ganz oben das Ventil zugänglich ist. Achtet hier drauf, dass keine fünf Zentimeter Ventil im Wind stehen. Es reicht aus, wenn der Pumpenkopf gerade mal eben greift. Was Rundes im Wind ist immer blöd und gerade beim Laufrad ist das extrem unschön – und auch nicht nötig. Gegen nerviges Klappern der Verlängerung in der Felge hilft einfaches Isolierband im 90° Winkel über die Felge geklebt, das das Ventil umschließt. Damit ist dauerhaft Ruhe im Karton. So, bisher ging es hier ja immer ums Schnellerwerden. Im nächsten Post machen wir mal eine Kehrtwende und kümmern uns um die Bremsen!



