
#fratzengeballer in der kneipe mal ganz anders
Eigentlich ist jetzt ja Off-Season für mich, seit dem King of the Lake saß ich nicht einmal auf dem Rad. Und vor Hawaii wird das vermutlich auch nicht mehr passieren. Eine Ausnahme habe ich aber am Mittwoch noch gemacht. Allerdings – für mich ganz untypisch – drinnen und beim Bier. Zwift und Wahoo hatten in […]

Datum
Lesezeit
Kategorie
Archiv
Aufgabe war für alle, aus der kalten Hose auf dem Smarttrainer einen 900 Meter Berg zu ballern. Was mir keiner gesagt hat: der Berg ging richtig hoch. Und dass es keine gute Idee ist, gleich sein wahres Gewicht anzugeben – unter anderem weil das darüber den zu überwindenden Widerstand definiert.
Um es kurz zu machen: ich bin gnadenlos untergegangen und mir war danach erstmal ewig kotzübel. Nun könnte ich es auf Größe und Gewicht schieben, aber der Heller ist noch länger und vermutlich auch noch schwerer als ich. Und der ist nachher in den Top 5 gelandet.
Gewonnen hat nachher Tobias Tetzlaff. Der fährt das ganze Jahr rund um den Globus Rennen für das „Embrace the World Cycling“ Team – wenn er nicht gerade auf Supermarktparkplätzen aus Nettigkeit leere Flaschen aufsammelt. Dafür durfte er Mittwoch einen Wahoo Kicker mit nachhause nehmen.
Wenn der Mann mit der Kamera einem bei Fratzengeballer ins Innerste guckt, dann wird man automatisch nochmal etwas schneller, zumindest gefühlt. Auch wenn man am Berg kleben bleibt. Und ja, man kann in der Kneipe auch in Jeanshosen schneller fahren als die großen Meister in ihren schicken Radklamotten. Und natürlich kann man als Hamburger Radsport-Promi auch nur dabeistehen und Bier trinken. Dann macht man sich auch nicht so zum Affen vor der johlenden Meute. Allerdings gilt hier wie so oft: if you never go, you will never know.



